Spielbericht: LSV 1. Frauen vs. SG Narva Berlin 2. Frauen
Am vergangenen Sonntag hieß es für die 1 Frauen des LSV auf in die Palisadenstraße zu den 2 Frauen von SG Narva Berlin
Die 1. Frauen des LSV taten sich zu Beginn der Partie zunächst schwer, ins Spiel zu finden. SG Narva Berlin nutzte diese Phase und setzte die ersten Akzente. Doch der LSV ließ sich davon nicht beirren, fand zunehmend besser ins Spiel und konnte den Rückstand schnell aufholen. Mit wachsender Sicherheit übernahmen die LSV-Frauen schließlich die Führung.
Die Stimmung im Team war durchweg positiv, und das zeigte sich auch auf dem Feld. Dennoch gelang es dem LSV in der ersten Halbzeit nicht, sich entscheidend abzusetzen. Es entwickelte sich ein intensives Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem beide Mannschaften immer wieder Antworten fanden. Trotz der engen Partie ging der LSV mit einer verdienten 13:17-Führung in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel kamen beide Teams hochmotiviert zurück auf das Spielfeld. Während Narva alles daran setzte, das Spiel noch zu drehen, hielt der LSV stark dagegen. Die Mannschaft verteidigte ihren Vorsprung konsequent und konnte diesen über weite Strecken bei etwa drei Toren halten. In der 50. Minute sah es sogar kurzzeitig danach aus, als könnte der LSV den Vorsprung auf bis zu zehn Tore ausbauen.
Doch die letzten zehn Minuten hatten es noch einmal in sich. Narva kämpfte sich mit großem Einsatz zurück ins Spiel und verkürzte den Abstand erneut auf vier Tore. Zusätzlich wurde es für den LSV noch schwieriger, da in dieser Phase eine Zwei-Minuten-Strafe gegen die Mannschaft verhängt wurde und sie somit in Unterzahl agieren mussten. Trotz dieses Rückschlags behielten die LSV-Frauen die Nerven und brachten die Führung souverän über die Zeit.
Am Ende stand ein verdienter 21:26-Erfolg für den LSV auf der Anzeigetafel.
Das Spiel forderte den Spielerinnen auf beiden Seiten alles ab. Leider zeigte sich die hohe Intensität auch nach Abpfiff: Gleich drei Spielerinnen des LSV mussten verletzt behandelt werden. Wir wünschen den betroffenen Spielerinnen gute Besserung und hoffen, dass sich die Verletzungen als nicht allzu schwerwiegend herausstellen – eine genaue Einschätzung steht derzeit noch aus.
Trotzdem überwiegt die positive Stimmung im Team. Mit dieser Leistung und Einstellung gilt es nun, auch die kommenden Spiele genauso engagiert und geschlossen anzugehen.