LSV gewinnt Topspiel und fügt Tabellenführer erste Niederlage zu

Im mit Spannung erwarteten Topspiel Erster gegen Zweiter setzte der Lichtenrader SV ein echtes Ausrufezeichen. Gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer gelang vor heimischem Publikum ein verdienter 37:32-Erfolg (17:15) – und damit nicht nur ein Heimsieg, sondern auch die erste Saisonniederlage der Gäste.

Von Beginn an war zu spüren, welche Bedeutung diese Partie hatte. Beide Mannschaften agierten mit hohem Tempo, viel Intensität und großem körperlichen Einsatz. Der LSV zeigte sich von der ersten Minute an hellwach, ging früh in Führung und hielt dem Druck der Gäste konsequent stand. Zwar wechselte die Führung in der Anfangsphase mehrfach, doch die Heimmannschaft ließ sich weder vom Spieltempo noch von Unterzahlsituationen aus dem Rhythmus bringen.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit gelang es dem LSV, defensiv stabiler zu stehen und im Angriff geduldig auf seine Chancen zu warten. Mit schnellem Umschaltspiel und hoher Effizienz konnte sich das Team kurz vor der Pause erstmals etwas absetzen. Die 17:15-Führung zur Halbzeit war das Ergebnis einer konzentrierten, disziplinierten und kämpferisch starken Leistung.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste, den Druck weiter zu erhöhen, und kamen mehrfach bis auf einen Treffer heran. Doch der LSV bewies in dieser Phase große Reife. Immer dann, wenn der Tabellenführer Momentum aufnahm, fanden die Gastgeber die richtige Antwort. Die Abwehr arbeitete geschlossen, während im Angriff konsequent abgeschlossen wurde.

In der Schlussphase machte sich die hohe Intensität der Partie bemerkbar, doch der LSV behielt die Nerven. Trotz weiterer Zeitstrafen blieb die Mannschaft fokussiert, nutzte Ballgewinne eiskalt und baute den Vorsprung Schritt für Schritt aus. Spätestens in den letzten zehn Minuten war zu spüren, dass der LSV dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte – und auch gewinnen würde.

Mit dem 37:32-Endstand krönte der Lichtenrader SV eine starke Teamleistung und setzte im Kampf um die Tabellenspitze ein deutliches Zeichen. Gegen den zuvor ungeschlagenen Spitzenreiter zeigte die Mannschaft, dass sie zu Recht ganz oben mitmischt – und dass an diesem Abend in eigener Halle kein Weg am LSV vorbeiführte.