HVB lässt Lichtenrader SV e.V. zu!

Pressemitteilung des HVB:

Der HVB und der LSV haben sich geeinigt. Ab dem 01.Januar 2021 wird der LSV in den HVB aufgenommen und kann damit ab der Saison 2021/2022 am Spielbetrieb teilnehmen.

Zunächst hatte der HVB dem im Juni 2020 neu gegründeten Verein die Aufnahme verweigert, da es zu Irritationen um den beabsichtigen Wechsel ganzer Mannschaften und einiger Trainer zum neuen Verein gekommen war. Auch die Kurzfristigkeit des Vorhabens, schon zur laufenden Spielzeit 2020/2021 mit all diesen Mannschaften am Spielbetrieb unter Übernahme der Spielklassenrechte des VfL Lichtenrade antreten zu wollen, rief nahezu unlösbare Probleme in rechtlicher Hinsicht und in der Planung des Spielbetriebs hervor.

Am Montag einigten sich Vertreter des HVB und des LSV, die Streitigkeiten beizulegen und aus der Welt zu schaffen. „In der ganzen Euphorie um unser Projekt LSV sind an der einen oder anderen Stelle vielleicht die Pferde mit uns durchgegangen“, so LSV-Präsident Darius Krai (25), der zudem einräumt, dass die Kommunikation mit dem Verband stellenweise hätte besser sein können. Krai weiter: „Wir freuen uns über die Aufnahme in den HVB und können nun mit unseren knapp 200 Mitgliedern in die Saison 2021/2022 starten“. Zudem erklärt der LSV, aktiv keine Mitglieder des VfL Lichtenrade abzuwerben, hingegen der HVB zusichert, dass er den VfL Lichtenrade dazu anhalten wird, keine Mitglieder des LSV aktiv abzuwerben.

„Ich bin froh, dass wir eine Lösung im Sinne des Handballs gefunden haben. Schließlich soll der Sport immer im Vordergrund stehen! Letztlich respektieren wir auch den Wunsch der Mitglieder des LSV, im Verein ihrer Wahl zu spielen.“, kommentierte HVB-Vize-Präsident Bob Hanning.

Björn Sendke, Vizepräsident für besondere Aufgaben des HVB ergänzt: „Natürlich kann jeder Verein, der den Handballsport in Berlin betreiben möchte, Mitglied im HVB werden. Wenn sich alle Seiten an die Regeln des Fair-Play halten, steht dem nichts entgegen. Wir sind alle zuversichtlich, dass im Sinne unseres Sports sich nunmehr die Wogen geglättet haben und in Zukunft der sportliche Wettkampf wieder im Vordergrund steht.“

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